da war ich nun, in der "city of gardens" oder "airconditioned city", genannt bangalore. mit 6.2 mio einwohnern eine relativ kleine stadt mit sehr moderner infrastruktur. nach massiven staatlichen förderinitiativen und des angenehmen klimas haben sich hier viele internationale software-firmen niedergelassen.
obwohl ich indien bereits als land der gegensätze kennnen gelernt habe, sind gerade deshalb hier in Bangalore die unterschiede zwischen arm und reich so frappand: von slums gesäumte strassen und dann und wann wieder ein umzäunter funkelnder riesenpalast irgend eines internationalen konzerns – krasser könnten die gegensätze kaum sein:
fährt man vom stadtzentrum richtung süden zu unserer universität (IIMB) wechseln sich diese bilder im fünfminuten-takt ab und irgendwann einmal steht man erneut vor einem kleinen palast, ja geradezu einer kleinen festung inmitten des chaotischen, dreckigen, stinkenden schicksalshaften indischen alltags: das eingangstor unserer burg, unseres "goldenen käfigs" wie ich unseren campus gerne zu nennen pflege:
erst wenn wir das bewachte eingangstor passieren und langsam richtung campuszentrum fahren oder laufen, gerät der indische alltag in vergessenheit, der lärm der strasse verstummt langsam, die luft wird wieder angenehm frisch, das elend ausserhalb des campus kann für kurze zeit verdrängt werden...kurz gesagt, wir treten in einen neue welt, eine künstlich konstruierte, sterile, nicht-indische wenn auch fürs studieren angenehme welt: die welt des IIMB-campus: ein riesiges gelände an tropisch anmutenden bäumen, farbige blumen und sträuchern, grünen wiesen und dann und wann wieder ein architektonisch aufwändig erstelltes campusgebäude:
...in den nächsten einträgen werdet ihr was über das leben auf dem campus erfahren, natürlich wie immer mit einigen fotos...










1 Kommentar:
jups, foto fam zimmer chaementd nu... gruessji ind schwiiz...
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