22 Mai, 2007

..mal wieder was...

halli hallo liebe Leute
Da bin ich doch schon ziemlich genau zwei Monate wieder in unserer geliebten schönen Schweiz und muss gestehen, dass mich der Alltag wieder mächtig im Griff hat!! Obwohl im Studium nicht mehr so eingebunden, widme ich mich nun vollen Herzens meiner Masterarbeit, an der ich manchmal mehr und manchmal weniger motiviert arbeite :-)
Da ich bei weitem noch nicht allen von euch meine Fotos zeigen konnte, hier nun eine kleine Auswahl an Bildern, die ihr sicherlich in Zukunft noch das einte oder andere Mal sehen werdet-spätestens aber in wenigen Monaten, wenn einige dieser Bilder in meiner Wohnung als Poster hängen werden :-)

nun denn, zuerst war ja Indien dran:




Malaysia (Borneo):












Kuala Lumpur:



Bangkok Downtown:




Nordthailand (Reis Snacks):



Laos:





17 März, 2007

...last update, vorerst :-)

...halli hallo ihr lieben Leserinnen und Leser ueberall auf der Welt. Nachdem ich nun seit drei Wochen Reisefuehrer fuer meine Eltern, Schwester und Schwager war, gilt es heute wirklich ernst und ich mache mich doch tatsaechlich nach 7monatiger Abwesenheit wieder zurueck in die Schweiz...heute Abend kurz vor Mitternacht geht der Flieger Richtung Paris und danach wieder zurueck nach Zuerich wo ich gegen neun morgens ankommen werde. Ein positiver Effekt hat der lange Flug ja, zum ersten Mal in meinem Leben darf ich anstelle der ueblichen 24 Stunden dieses Jahr meinen 26. Geburtstag 31 Stunden lang feiern, davon 7 mit den huebschen Stewardessen von AirFrance :-)

Die Fotos der letzten drei Wochen Thailand, Malaysia und Singapore werden in kuerze folgen, sobald ich mich vom Jetlag erholt und mich wieder ein wenig im Wallis eingelebt habe...

...und tschuess...
oha, fast vergessen, das "vorerst" oben in der Titelzeile ist so zu verstehen, dass ich, wenn alles schlussendlich gut geht, in Kuerze schon wieder in Asien weilen werden, diesmal aber beruflicher Natur...

15 Februar, 2007

Laos, oder zurueck in die Vergangenheit...

...ein herzhaftes, kraeftiges SABAIDIII wuensche ich allen neugierigen Lesern dieses blogs !!! Ich bin mir wol bewusst, dass ich euch waehrend einem Monat ein wenig auf dem trocken habe sitzen lassen (aber ihr habt ja MusicStar und Fasnachten in der CH:-), aber die letzten vier Wochen waren dermassen ereignisreich, dass ich einfach keine Zeit (und in Laos kein Internet Cafe) gefunden habe um euch daran teilhaben zu lassen...

Vor rund einem Monat habe ich Borneo verlassen und bin nach Kuala Lumpur geflogen wo ich mich waehrend zwei Tagen durch unzaehlige Einkaufszentren gekaempft hatte und oft vor lauter Shops den Ausweg (und was ich eigentlich zu kaufen geplant hatte) nicht mehr fand. In Asien sind Einkaufzentren regelrechte Erlebnisparks mit Kinos (sogar Imax), Vergnuegungsparks, Schwimmbaeder, Bahnhoefen, Aerzten...das volle Programm halt :-) und das schlimmste was einem Ausgang-suchenden, von einkaufsuechtigen Menschen umgebenen jungen schweizer Mann in diesen Odysseen geschehen kann ist das folgende Plakat:


Spass bei Seite, natuerlich gibts in Kuala Lumpur einiges zu sehen un noch mehr zu erleben, wie zum Beispiel die Petronas Towers:


Nach Kuala Lumpur gings weiter nach Bangkok, worauf ich mich urspruenglich riesig gefreut hatte, doch nach all den Touristenscharen wollte ich nur noch weg weg weg, irgendwo hin, wo es keine Touristen gab. So blieb ich nur einen Abend in Bangkok, an welchem ich noch zufaelligerweise (!!) meinen Cousin Bruno traf und zusammen einen unterhaltsamen Abend verbrachten...

Meinem Wunsch, vermehrt abseits der Touristen zu reisen brachte mich hoch in den Norden Thailands in die Nan Province, wo praktisch niemand Englisch sprach und so verstaendigte ich mich Haenden und Fuessen so gut es nur ging, bis ich eine Unterkunft organisieren und ein Mofa mieten konnte. Waherend zwei Tagen fuhr ich rund 250 Kilometer in der Umgebung umher, durfte einer thailaendischen Hochzeit beiwohnen, war Zuschauer bei den "Miss Hilltribe- Wahlen" und genoss die wilde bilderbuchaehnliche Naturlandschaft in vollen Zuegen...






Von Nan aus gings dann weiter hoeher in den Norden wo ich die Grenze zu Laos ueber den Mekong passierte. Normalerweise werden die Touris dann in Slow Boats verfrachtet und waehrend zwei Tagen auf dem Mekong in den Sueden nach Luang Prabang geschifft, von wo sie Laos dann zu bereisen beginnen...und genau das wollte ich nicht, ich wollte noch hoeher in den Norden, und so begann ich etwas umherzufrage welcher Bootsmann dafuer zu haben waere den Mekong hoch nach Xieng Kok zu fahren: ein schwieriges Unterfangen, da dies nur mit einem Speedboat machbar war, diese jedoch auf dem oberen Mekong verboten sind und zudem unglaublich teuer waeren (150 CHF fuer 3h Fahrt)...So musste ich halt etwas Werbung fuer mein Abenteur machen und fand schliesslich einen Schweizer (Zuercher, aber ok:-) und zwei junge Hollaender die sich vom abgelegenen Norden begeistern lassen konnten. Zu viert war der ganze Trip etwas guenstiger und sicherer (immerhin begaben wir uns mitten ins goldene Dreieck ueber welches frueher ("legal") das laotische Opium ueber China in den Westen und Vietnam geschmuggelt wurde. Heute ist dies offiziel verboten, doch wie so oft gelten viele Verbote in Asien nur fuer diejenigen, die kein Geld, Kontakt oder Kalaschnikov haben und so wird noch heute Opium im Norden Laos bewaffnet umhertransport.
Die Spee Boat Fahr auf dem Mekong war die schnellste und (bis dahin) gefaehlichste Bootsfahrt ueberhaupt: mit 70 Kmh sind wir den Mekong hochgeflitz; links lag Myanmar mit wunderschoen gruen bewaldeten Bergen, rechts lag Laos mit abgeholtzen Berghaengen und dann und wann ein Doerflein...

Als wir in Xieng Kok ankamen war es, als ob uns die 3 stuendige ohrenbetauebende Bootsfahrt nicht nach Norden, sondern zurueck in die Vergangenheit befoerdert habe: Lauter kleinere und groessere Doerfchen, in denen die unterschiedlichsten Bergvoelker (hill tribes) sich niedergelassen hatten und heute noch leben, wie wir (oder unsere Vorfahren) es wohl noch vor 300 Jahren taten: Die Huetten waren nur aus Bambus gefertigt, keine Naegel, Schrauben, kein Strom, kein Telefon, kein fliessendes Wasser in der Huette...



Ich wuerde euch liebend gerne noch viel mehr ueber das Leben dieser verschieden Bergvoelker berichten, da ich mir oft als kleiner Ethnologe und Entdecker vorkam und seit langem (zum Teil mehrere Jahre) waren wir vier die ersten Weissen, die diese Menschen zu Gesicht bekamen: Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich: vom weinenden und schreienden Weglaufen bis hin zum neugierigen Beobachten war alles dabei und schlussendlich hatten uns jeweils alle Dorfbewohner in ihre Herzen und ihre Huetten geschlossen, wo man sich bei ueppigen Reisschnapskonsum gegenseitig kennen lernen durfte :-)

Wir wollten dann noch etwas die entlegeren Doerfer besuchen, weshalb wir (=immer noch das schweizer und das hollaendische Duo:-) uns fuer einige mehrtaegige Trekkings im Norden Laos entschieden waehrend welchen wir unterschiedliche hilltribes besuchten und jeweils im Haus des Dorfhaueptlings (auf harten Bambuspritschen) uebernachteten...[Lasst einfach ein wenig die Fotos auf euch wirken, die dazugehoerigen Stories (kulinarische Exkurse wo es gebratene Ratten und Heuschrecken gab und und und... :D ) gibts dann wenn ich zuereuck bin..]

Morgenstimmung Mong Long:


Fuer einmal waren die "Falangs" (weisse Auslaender) spannender als das Beschwoeren der Geister:


Chief's Ehefrau (Lahu Tribe):


Alle sind beim Babysitten eingespannt: Vater, Mutter, Grossvaeter, Grossmuetter und die aelterne Schwesterchen und Bruederchen...


..das Internet ist dermassen langsam, dass ich euch mit weitern Fotos einen oder zwei Tage vertroesten muss: in Bangkok sind die internet-verbindungen einfach viel schneller...

Ich wuensche euch allen eine ganz tolle Zeit und hoffe, dass ihr das Leben geniesst !!!